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Demo - Charts
Hier finden Sie Demo-Charts, die zeigen,
wie Sie die mit Börsometer gesammelten Daten visualisieren können.
Und das schönste daran ist: Die Charts werden automatisch und ohne Ihr zutun aktualisiert!
Aktuelle Demo-Charts zum Füllstand der deutschen Gasspeicher
Seit Dezember 2021 sammeln wir die unter
erdgasspeicher.de bereitgestellten Daten zur langfistigen Auswertung.
- Freitag 15.05.2026 Tageskommentar:
Wir richten den Blick nach vorn, denn die Bevoratung für die kommende Heizsaison sollte angesicht der rekordleeren Speicher eigentlich bereits in vollem Gange sein. Ein neues Diagramm zeigt die Entwicklung bis zur nächsten Heizsaison und eine neue Trendlinie zeigt wie die Bevoratung voranschreiten sollte!
Da wir den Begriff Todeszone in der Vergangenheit etwas reißerisch gewählt hatten und wir trotz tiefem Eintauchen in diesen Bereich (unter 25%) noch leben ;-), korrigieren wir die Zone auf <20%. Warum nun der Bereich unterhalb dieses Wertes gefährlicher sein soll als unter 25% - das erklärte mir ganz dem Zeitgeist entsprechend und dennoch weitgehend korrekt die (Google)-KI:
Die mögliche tägliche Entnahmemenge aus den deutschen Erdgasspeichern verringert sich signifikant, sobald der Füllstand unter 20 Prozent fällt.
Physikalischer Hintergrund: Bei Füllständen unter 20 % sinkt der Druck im Speicher so stark ab, dass die maximale Entnahmeleistung technisch bedingt auf etwa 30 bis 50 Prozent der Nennleistung zurückgehen kann.
Kritische Schwelle: Die Marke von 20 % gilt als Indikator für eine drohende Gasmangellage, bei der die Versorgungssicherheit nicht mehr vollständig gewährleistet werden kann.
...
Weil die Speicher zu keinem Zeitpunkt komplett leer sein können, führt der nachlassende Druck bei niedrigen Füllständen dazu, dass die Speicher nicht mehr schnell genug Gas liefern können, um Lastspitzen an kalten Tagen zu befriedigen.

- Dienstag 17.02.2026 Tageskommentar:
Habeck hatte angesichts der fast vollständigen Bevorratung aber limitierter Importmöglichkeiten vor der vorherigen Heizperiode 24/25 noch sinngemäß gesagt, dass mit dem Wetter und den Importen nicht viel schiefgehen dürfe, sonst werde es knapp.
Angesichts der heutgen Verhältnisse war er damals relativ weit vorausschauend! Wer hätte gedacht, dass ich das mal sagen würde!
Ich hatte vernutet, dass die neue Regierung Schwarz/Rot die Infra-Sonder-"Vermögen"-Millarden u.a. dazu brauchen würde, die nach der letzten Heizperiode leeren Gasspeicher mit teuerem LNG wieder aufzufüllen. Doch das geschah nicht, sondern man verwies auf die entspannte Situation am Gasmarkt behauptete die Importe u.a. von LNG könnten jederzeit im benötigten Umfang ausgeweitet werden. Tatsächlich endete das Auffüllen der Gasvorräte die im letzten Jahr verbraucht wurden, bereits bei 76% Mitte September. Obwohl Anfang Januar 25 auch die Ukraine den Transit russischen Gases endgültig eingestellt hat, die Preise günstig waren und Importkapazitäten vorhanden waren, wurde nicht soviel Gas eingespeichert wie in der letzten Saison verbraucht wurde!
Dabei hätte Jedem (selbst ohne besondere analytische Fähgkeiten) klar sein müssen, dass nach rekordmildem Winter, Kernkraft-Abschaltung, Kohle-Austieg und immer mehr Wärmepumpen-Heizungen und E-Autos der Strom- und Heizenergie-Bedarf in der dunklen Jahreszeit zunehmend (!!!) nur mit Erdgas sicher befriedigt werden kann!
Für mich grenzt diese Unterlassung an Sabotage, oder sind wir längst viel weiter?!
Ältere Tageskommentare aus 2025:
- Mittwoch 01.01.2025 Nachträglicher Tageskommentar: ZDF - Ukraine stoppt russisches Gas
- Mit dem nun wohl erfolgten Transitstopp für russisches Gas durch die Ukraine rückte bei uns der Füllstand der deutschen Gasspeicher wieder stärker ins Zentrum des Interesses.
- Würden die optimistischen Prognosen im ZDF dem Realitätscheck standhalten? Dort hieß es: "...hat russisches Transitgas aus der Ukraine bis August wieder fünf Prozent des europäischen Gesamtbedarfs gedeckt.
"Für die EU als Ganzes wird der Wegfall dieser fünf Prozente der Importe aber kaum spürbar sein, da sich die Mengen vergleichsweise leicht auf dem LNG-Markt ersetzen lassen", sagt Georg Zachmann, Experte für Energiepolitik bei Bruegel, der die Auswirkungen des Transitstopps analysiert hat."
- Sonntag 26.01.2025 Tageskommentar: Watch-the-Web veröffentlicht Gasspeicher-Charts als neue Demo-Charts
- Heute liegt zwar der Füllungsgrad der Gasspeicher aufgrund der milden Temperaturen und dea milden Wetters erstmals etwas über der Trendlinie, aber ob das eine Tredwende sein wird, darf wohl bezweifelt werden.
- Freitag 07.02.2025 Tageskommentar: Neue Datenserie hinzugefügt
- Wir übernehemn nun zusätzlich die Daten der Bundesnetzagentur Diese sind genauer, werden scheinbar aber auch oft mit etwas Verzögerung alledings rückwirkend taggenau veröffentlicht. <
- Aus dem Vergleich ergibt sich, wie stark die Daten von Erdgasspeicher.de der Realität hinterherhinken. bundesnetzagentur.de
- Update Markus Gürne berichtet in der ARD Wirtschaft vor acht heute um 19:55 Uhr, dass die Gasspeicher noch zu rund 52% gefüllt seien, tatsächlich betrug der Füllstand bereits am 05.02. laut Bundesnetzagentur nur noch 51,39 % und dürfte inzwischen bereits unter 50 % liegen! Aber der Fehler liegt nicht allein bei ihm, die Bundesnetzagentur hat bisher noch keine neuen Zahlen vermeldet! Ein Schelm wer böses dabei denkt! Immerhin ist am Ende der ersten Februar-Woche der Füllstand der Gasspeicher bei nur noch 50%, aber "Engpässe seien nicht zu befürchten"! Mal schauen wie das nach der Wahl aussieht!
- Donnerstag 13.02.2025 Tageskommentar: In 10 Tagen ist die Bundestags-Wahl und der per vorgestern offiziell ausgewiesene Füllstand der Gasspeicher in Höhe von knapp 47% leert sich in anbetracht der erneuten Dunkelflaute wohl wieder mit rund 1% pro Tag. Ein Abfall des Füllstandes der Gasspeicher auf rund 25% bis zu Wahl ist wohl nicht mehr zu befürchten und so werden sie die Wahlkämpfer der GaGroKo (ganz große Koalition) wohl mit ungefragten Ratschlägen zur empfohlenen Raumtemperatur, warmen Wollpullovern und wie lange, wie häufig und wie warm zu duschen sei vorläufig noch zurückhalten!
Nach der Wahl werden sie dann losplappern, weil man konnte ja nicht wissen, dass wir so einen extremen Winter (!) bekommen würden!
Die aberwitzige Energiewende-"Strategie" hat uns dahin geführt, dass wir im Winter bei Flaute auf Kohle-Strom, Gas-Verstromung und Stromimporte (zu Höchstpreisen) angewiesen sind, während wir im Sommer und bei Wind zu Niedrigstpreisen Strom, den kaum einer will, exportieren und wir uns brüsten wieviel Prozent der deutschen Stomerzeugung klimaneutral sind. Wieviel Prozent des in Deutschland verbrauchten Stroms hier klimateutral erzeugt wurde steht auf einem anderen Blatt! Ergo: Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gemacht/verstanden hast!
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